Fechten

Wie D’Artagnan und die Musketiere
Fechten ist ein integrativer Sport für die ganze Familie, ob als Rollifahrer oder Fußgänger, jung oder alt, Mann oder Frau – ganz getreu dem Motto: „Einer für alle, alle für einen!“

Regeln
Man sitzt sich im Rollstuhl gegenüber. Die „Rollis“ sind dabei in ein Gestell gespannt, das auf dem Boden liegt. Der Abstand zum Gegner wird je nach Körpergröße und Waffe individuell eingestellt.

Die Kampfregeln weichen nur geringfügig von klassischen Fechtregeln ab. So ist beispielsweise die Trefferfläche im Degen begrenzt, so dass auf den Beinen oder dem Rollstuhl keine gültigen Treffer platziert werden können.

Klassifizierung
Rollstuhlfechten eignet sich für Menschen mit einer leichten Gehbehinderung ebenso, wie für Para- und Tetraplegiker. Die Einteilung erfolgt in drei verschiedene Wettkampfklassen.

A: Sportler mit der geringsten Einschränkung (z.B. Beinamputierte),
B: Sportler mit Einschränkung in der Rumpfmuskulatur oder im Waffenarm,
C: Sportler mit starker Einschränkung in der Rumpfmuskulatur und dem Waffenarm

Sportgeräte
Es wird ebenso wie im „Fußgängerfechten“ mit den Waffen Florett, Degen und Säbel gefochten. Die Ausrüstung wird im Rahmen von Schnuppergruppen in der Regel von den Vereinen gestellt. Dabei sind die Vorschriften des Internationalen Fechtverbandes (FIE) eingehalten, welche die Sicherheit der Kleidung und Waffen gewährleisten.

Einen speziellen Fechtrollstuhl braucht man am Anfang nicht, es kann mit dem Alltagsrollstuhl gefochten werden. Profis fechten mit einem Fechtrollstuhl, der mit einer Griffstange ausgerüstet ist, die das Herausschnellen beim Angriff erleichtert.