Rollstuhltennis

Rollstuhltennis – der faszinierende Sport für jedes Alter und Geschlecht – kann draußen oder in der Halle gespielt werden. Gespielt wird als Einzel- oder Doppelmatch sowie auch als Mixed, aber auch als Inklusionssport für Menschen mit und ohne Rollstuhl, denn „Tennis verbindet“! Der Erfolg und Spaß am Rollstuhltennis-Sport wird schnell wahrgenommen und auch die Koordination sowie die Bewegung werden dabei geschult.

Klassifizierung
Tennis im Rollstuhl kann jeder spielen, der entweder aufgrund einer Behinderung komplett auf den Rollstuhl angewiesen ist, eine Gehbehinderung hat oder – sozusagen als „Nichtbehinderter“ – einen irreparablen Schaden an Hüfte, Knie oder Fußgelenken aufweist, die eine dauerhafte Ausübung der Sportart als Fußgänger/In verhindert. Dazu können auch gehören: Nervenschädigungen, Spina Bifida, Querschnittslähmungen, Amputationen, Fehlbildungen der unteren Extremitäten oder neurologische Erkrankungen. Aktive Spieler_innen werden nach ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Tennis zu spielen, eingestuft – nicht nach Art ihrer Behinderung!

Regeln
Es gelten die offiziellen ITF-Tennisregeln: Der Ball darf zweimal aufspringen (beim zweiten Mal auch außerhalb des Felds). Der erste Aufsprung des Balles muss innerhalb der jeweiligen Feldbegrenzung beim Einzel- oder Doppelspiel (Einzel- oder Doppelfeld) erfolgen.

Sportgeräte
Als Sportgerät dient – neben Tennisball und Tennisschläger – ein Tennisrollstuhl. Dieser unterscheidet sich von einem Alltags-Rollstuhl nicht nur durch ein wesentlich geringeres Gewicht, sondern auch durch einen Sturz der Laufräder sowie durch zusätzliche Stützräder vorne und hinten. Dadurch wird eine größere Wendigkeit erreicht und der Stuhl kann nicht so schnell umkippen. Zum Ausprobieren reicht vorerst der Alltagsrollstuhl. Vor dem Entschluss, sich selbst einen Tennissportrollstuhl anzuschaffen, kann dieser in einigen Vereinen probehalber ausgeliehen werden.